Drucken

schartz-01_k

Bienen halten macht Spaß.

Es gibt viele Arten, sich mit Bienen zu beschäftigen:

Man kann sich "einfach nur so dafür interessieren und daran erfreuen". Das ist eine gute und unkomplizierte Vorgehensweise, bei der man viel Spaß haben und eine Menge prägender Eindrücke sammeln kann. Und vor allem: Man kann nichts verkehrt machen, weil man ja nicht aktiv handelt, also weder Bienenvölker besitzt noch betreut.

Man kann sich "so nebenher mit Bienen beschäftigen", beispielsweise auf die saarländische Art: Man kennt da wen, der hat Bienen und ist "ganz kloor". Also geht man immer mal wieder vorbei, packt mit an, wenn es notwendig ist oder man um Hilfe gebeten wird. Dabei lernt und erfährt man einiges über Bienen und hat viel Spaß dabei und ganz nebenbei wieder einen Knoten im sozialen Netzwerk festgezogen, "em Kollesch geholf" und schöne Stunden miteinander verbracht.

Der Nachbar hat Bienen. Müsste nicht unbedingt sein, weil... Aber andererseits, die Viecher sind ja nützlich und wenn es ihm Spaß macht. Na ja, man kann das ja tolerieren, zumal der Honig gut schmeckt und man selber ja auch das eine oder andere mal froh ist, wenn der Nachbar "e Au zudriggt"...

Man kann natürlich selber Bienenhalter oder Bienenhalterin werden.  Was damit gemeint ist? Nun, man schafft sich ein Bienenvolk an oder vielleicht sogar mehrere, kauft sich eine "Uniform", diesen berühmten weißen Kittel mit dem großen Hut und dem schwarzen Schleier, die dicken Lederhandschuhe, das Rauchfaß und fängt einfach mal an. Alles andere wird sich ergeben, denn so schwer kan das ja nicht sein. Schließlich hört und sieht man ja allerorten, dass Bienen "ungezähmte Haustiere" sind, die prima ohne den Menschen zurecht kommen, nicht Gassi geführt werden müssen, tagelang alleine bleiben können und ganz nebenbei noch ´ne ordentliche Miete in Form von leckeren Honigerträgen zahlen. Wenn es dann tatsächlich mal ein Problem geben sollte, wozu hat man Internet und Doc Google?

Klar, alles machbar! Aber ist es auch der richtige Weg? Brauchen Bienen wirklich keine Pflege und keine fachkundige Betreuung? Ist die Bienenhaltung wirklich so einfach und so problemlos wie es vielerorts gesagt wird?

Ich meine: NEIN. Bienen halten bedeutet Verantwortung für Lebewesen zu übernehmen, die ein Recht darauf haben gut und artgerecht betreut und behandelt zu werden. Da sollte man schon wissen man tut und was zu tun ist. Zumindest, wenn man lange Freude an seiner neuen Freizeitbeschäftigung haben und ganz nebenbei noch einen wichtigen und guten Beitrag zum Umweltschutz leisten will.

Daher empfehle ich allen, die sich für Bienen und Bienenhaltung interessieren, dass sie sich vorab kompetent und kundig machen. Eine Möglichkeit dazu bieten die Kurse "Einfach Bienen halten", die ich jedes Jahr anbiete. In einem solchen Kurs erhalten Sie einen guten Überblick über alle Anforderungen, die mit der Bienenhaltung auf Sie zukommen und erlernen gleichzeitig die Grundzüge einer fach- und artgerechten Bienenhaltung. Und das alles unter der Prämisse GANZ EINFACH; also schnörkellos, ohne unnötige Arbeit und ohne vermeidbare Investitionen. Und wenn man merkt DAS PASST, ist man auf einem guten Weg, um ImkerIN, Bienenvater, Bienenmutter, vielleicht sogar Bienenhirte zu werden.

Neugierig geworden?

Prima! Dann klicken Sie doch im Hauptmenü den Punkt Bienen an. Dort finden Sie auch die Termin- und Themenliste für den Kurs 2018. Vielleicht lernen wir uns kennen. Ich freue mich darauf.

 

Einfach Bienen halten. So gehts natürlich auch!

bf-02-k

 Foto: Brigitte Falk

 

 

 

Der Saarpfalz-Kreis hat ein Förderprogramm für BienenhalterINNEN.


Infos bei Dr. Gerhard Mörsch 06841 104 402.